Geisa - Mal angenommen, die jungen Leute hätten keine Lust mehr, sich von Zuschauern anpöbeln zu lassen und die anderen würden ihre Schiedsrichter-Karrieren aus Altersgründen beenden - dann wäre der Fußball-Spielbetrieb irgendwann erledigt. Zumindest auf unterer Ebene, denn hier gibt es, im Gegensatz zum Profibereich, keine finanzielle Aufwandsentschädigung für die Männer und Frauen in Schwarz, die diesen Namen auch verdient. In den unteren Ligen laufen die Spiele nur, weil die Unparteiischen Herzblut und Engagement beweisen und den undankbaren Job des Spielleiters beziehungsweise Helfers an der Linie mehr oder weniger ehrenamtlich und damit im Grunde "für lau" übernehmen. Sich Wochenende für Wochenende von Zuschauern, Trainer oder Spielern anmachen lassen zu müssen, könnte so manchen dazu verleiten, diese Tätigkeit über kurz oder lang hinzuschmeißen beziehungsweise gar nicht erst in Angriff zu nehmen. Das sollten alle jene beherzigen, die ganz genau wissen, wo "des Schiedsrichters Auto steht".
Geisa "Das kann ich auch"
Thomas Klemm 18.01.2019 - 16:06 Uhr