„Weltweit katastrophale Auswirkungen auf Wildtiere“
Von Kerguelen aus sind es weniger als 500 Kilometer bis zu Australiens entlegenen Heard- und McDonald-Inseln, einem Hotspot für Artenvielfalt und potenziell neue Wirte. Sollte das Virus diesen Sprung schaffen, könnte der nächste Schritt auf das australische Festland führen. „Es gibt viele Gebiete, von denen wir schlicht nicht wissen, ob die Vogelgrippe dort bereits angekommen ist – und wenn ja, in welchem Ausmaß“, sagte Dewar gegenüber dem Sender ABC. Auch aus nördlicher Richtung droht Gefahr: Zugvögel, die von der Nordhalbkugel zurückkehren, könnten das Virus mitbringen. Grundsätzlich habe die Erkrankung „weltweit katastrophale Auswirkungen auf Wildtiere“, so Wille. Beispielsweise sei ein Drittel aller Basstölpel weltweit daran gestorben. Für die Tierwelt in der Antarktis und Subantarktis stelle das hochpathogene H5N1 eine „sehr reale Bedrohung“ dar.