Gefahr Beschwerde über schlechte Sicht an Kreisstraße

Eine Leserin beklagt, dass zwischen Grumbach und Näherstille das Gras am Straßenrand so hoch steht, dass es zu einer Gefahrenquelle wird. Die Redaktion fragte im Landratsamt nach.

Das hohe Gras sei eine Gefahrenquelle, sagt eine Leserin, die sich an die Redaktion wandte. Foto: Michael Bauroth

Eine Leserin aus Grumbach hat sich mit einer Beschwerde an die Redaktion gewandt. Ihr Anliegen betrifft die Kreisstraße zwischen Grumbach und Näherstille. Dort stehe das Gras am Straßenrand regelmäßig so hoch, dass insbesondere in Kurven die Sicht erheblich eingeschränkt werde. Nach ihren Angaben sei dies kein einmaliges Problem, sondern trete Jahr für Jahr auf. Trotz wiederholter Hinweise an die zuständigen Stellen habe sich die Situation bislang nicht dauerhaft verbessert. „Wir sind immer die letzten“, klagt die Leserin, deren Name der Redaktion bekannt ist.

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Zunächst wandte sich die Frau an die Stadtverwaltung. Diese reagierte nicht. Die Redaktion erhielt auf Nachfrage die Auskunft, dass es sich um eine Kreisstraße und keine kommunale handele und demzufolge der Landkreis zuständig sei.

Das angefragte Landratsamt reagierte umgehend und erläuterte die Vorgehensweise bei der Grasmahd. Diese erfolge auf dem insgesamt rund 195 Kilometer langen Kreisstraßennetz t jährlich in zwei Durchgängen. Mitte Juli sei die erste Grasmahd in den Losen Rhön, dem Grabfeld und um Meiningen abgeschlossen. Im Los Thüringer Wald, zu dem auch der Streckenabschnitt zwischen Grumbach und Näherstille gehöre, hätten die Arbeiten inzwischen begonnen.

Für die Grasmahd auf dem Kreisstraßennetz wendet der Landkreis jährlich bis zu 130.000 Euro auf, sagt eine Sprecherin des Landratsamtes. Mit der Ausführung der Arbeiten sei in diesem Jahr die Spedition Spengler aus Meiningen beauftragt. Da das Unternehmen parallel auch an Bundes- und Landesstraßen im Einsatz sei, erfolge die zeitliche und räumliche Reihenfolge der Mäharbeiten eigenständig im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs.

Der Fachdienst hat das beauftragte Unternehmen auf den gemeldeten Streckenabschnitt und die geschilderte eingeschränkte Sicht in den Kurven hingewiesen, sodass dieser bei der weiteren Einsatzplanung berücksichtigt und nach Auskunft der Spedition Spengler voraussichtlich in den kommenden Tagen gemäht wird.

Insgesamt verläuft die diesjährige Grasmahd aus Sicht des Landratsamtes planmäßig und bislang ohne größere Beanstandungen.