Nein, das geht nicht einfach weg wieder wie ein Schnupfen. Die Hoffnung, dass das Gendern (also eine geschlechtergerechte Sprache finden) vielleicht doch nur ein bald erledigter gesellschaftlicher Schnupfen ist, bei dem das Hirn schon mal verwässert und seltsame Gedanken entlässt, erstickt allmählich. Wahrscheinlich wird das Ganze auf einen chronischen Reizhusten hinauslaufen. Nun gut, auch Sprache verändert sich. Also gendert es sich so durch das Leben. Und sei es drum, dass man Schnappatmung und Puls kriegt, wenn hier ein Doppelpunkt gesprochen und da ein Sternchen geschrieben wird, um dann ein „:*in“ anzuhängen, um in zu sein. Da begegnet man schon mal solch Wortungetümen wie Aushilfe:in. Oder Außendienstler*innen. Was denn nun? Außen oder innen?
Gedanken zur Zeit Gendern? Das kann Reizhusten sein.
Heike Hüchtemann 23.05.2025 - 16:00 Uhr