ie Welt ist oft so laut. Sie dröhnt vor Kriegsgeschrei. Vor Motorengeheul auf den Straßen, am Himmel, ja, selbst im grünen Garten-Paradies. Vor Pöbelei und Streit, Aufgeregtheit, Rechthaberei, Zurechtweisungen und Niedermachen auf politischen Bühnen und anderswo. Vor Hektik, Termindruck und dem Drang besser sein, mehr haben und darstellen zu wollen. Vor dem Sich-ständig-mitteilen-zu-Müssen. Flüsternde Momente haben es in diesem Gewirr schwer, gehört zu werden. Flüsternde Momente, wie sie dieses Paar liefert, das zusammen alt geworden ist. Und das leicht zu übersehen ist in seiner Bescheidenheit. Das schnell überglänzt wird von Dingen, die groß, aufregend und wertvoll zu sein scheinen. Das kaum auffällt inmitten des Treibens und des Strebens. Das Paar eben, das auch nach 65 Ehejahren auf den Wegen, die erledigt sein wollen, Hand in Hand geht. Oft sind die beiden auch auf dem anstrengenden, bergauf führenden Weg in ihren Garten unterwegs – Hand in Hand, sich aneinander festhaltend, wenn sich ihr Alter schmerzhaft hier und da bemerkbar macht. Im Rucksack etwas zum Mittag und für den Kaffee. Im Gesicht Zufriedenheit und ein Lächeln, das sie füreinander haben und für jene, die ihnen begegnen.