Eine im Gazastreifen vertriebene Palästinenserin zeigt etliche ihrer während des Kriegs gemalten und gezeichneten Bilder in ihrem Zelt in der Stadt Gaza. Die Kunst sei ihr Zufluchtsort geworden, sagt die 18 Jahre alte Marah Chalid al-Saanin der Deutschen Presse-Agentur. Wenn es während des Kriegs in ihrer Nähe Beschuss gegeben habe, habe sie einen Stift genommen und gezeichnet. „Ich hatte so das Gefühl, ein Stück Kontrolle über mein Leben zurückzugewinnen. Ich habe gezeichnet, um nicht zu schreien“, berichtet die junge Künstlerin, während sie Besuchern ihr ungewöhnliches Atelier zeigt.