Fußgängerüberweg Mit Zebrastreifen sicher zur Schule

Im Bereich der Benshäuser Hauptstraße und Schulstraße, auf Höhe des Spielplatzes, soll ein Zebrastreifen die Fußgänger künftig sicher über die Straße führen. Foto: /Michael Bauroth

Mit dem Bau von zwei Bushaltestellen in Benshausen und Ebertshausen wird auch ein Wunsch vieler Eltern erfüllt: Die Grundschüler kommen per Zebrastreifen sicher über die Benshäuser Straße.

Für die Benshäuser Grundschüler soll der Schulweg in Zukunft sicherer werden. Denn eine Baumaßnahme für eine neue Bushaltestelle im Ortsteil wird gleichzeitig genutzt, um einen Fußgängerüberweg einzurichten. Der soll sich unweit der Schulstraße, auf Höhe des Spielplatzes, befinden und die Kinder sicher über die zu Stoßzeiten stark befahrene Benshäuser Straße führen.

Die Mitglieder des Bauausschusses und die Stadträte haben in ihren Sitzungen am Dienstag den Weg für das Vorhaben geebnet. Konkret geht es dabei um zwei barrierefreie Bushaltestellen. In Ebertshausen wird der Stopp in Fahrtrichtung Zella-Mehlis künftig unweit des Feuerwehrdepots errichtet.

In Benshausen wird die Haltestelle in Fahrtrichtung Meiningen von Gasthaus am Markt verlegt in Richtung Dorfgemeinschaftshaus. Kurz vor der Einfahrt zur Schulstraße wird eine barrierefreie Busbucht mit einem 18 Meter langen Bussonderbord sowie gepflasterten Gehweg und Wartebereich entstehen. Das Wartehäuschen ist größer geplant als das in Ebertshausen.

Stadt trägt die Kosten selbst

Matthias Kohl fragte zum Verhältnis des Eigenanteils und der Fördermittel nach. Susanne Reinhardt, Fachdienstleiterin Stadtentwicklung und Bau, erklärte, dass sich diese nie proportional zueinander verhalten. So sei beispielsweise bei den Bauarbeiten in Benshausen der Fußgängerüberweg nicht förderfähig. Diese Kosten trägt die Stadt. Ob die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen, steht nicht fest. Abhängig sei dies von den Lieferfristen für die Busborde, so Susanne Reinhardt auf Nachfrage. Demnach könne sich der Baubeginn bis Mitte November verschieben. Dann sei es sinnvoller, die Bauarbeiten im Frühjahr 2023 zu starten. „Wir werden nicht in den Straßenverkehr eingreifen und kriegen die Baumaßnahme nicht vor dem Winter fertig“, betonte sie. Matthias Kohl fragte, ob für den Winter eine Ersatzhütte gestellt werden könnte. Dies komme aufgrund baulicher Vorgaben nicht infrage.

Nachdem der Bauausschuss bereits im April das Vorhaben einstimmig begrüßt hat, ging es in der Sitzung am Dienstag nun konkret zur Sache. Die Bauleistung in Höhe von rund 167 000 Euro für die Haltestelle in Ebertshausen sowie von rund 356 000 Euro in Benshausen wurde an das Bauunternehmen Ernst Wenk aus Themar vergeben. Der Stadtrat stimmte im Anschluss der überplanmäßigen Ausgabe zu. Denn aufgrund gestiegener Baupreise und Änderungen bei den Fördermitteln müssen nun 585 000 Euro statt der geplanten 300 000 Euro bezahlt werden.

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