Aus mit Ansage
Uruguay: Schon vor dem Turnier hatte Marcelo Bielsa angekündigt, dass er nach der WM als Trainer Uruguays aufhören werde. Das Kapitel endete dann sieglos in der Vorrunde und mit einer denkwürdigen 100-Minuten-Pressekonferenz. "Wovon ich absolut überzeugt bin, ist, dass es niemanden interessiert, was ich weiß", fasste der 70-Jährige die Malaise zusammen.
Mexiko: Javier Aguirre bestätigte nach der dramatischen 2:3-Achtelfinale-Niederlage gegen England das Ende seiner dritten Amtszeit als Coach der Mexikaner. Der Trainerposten geht nun wie geplant an Rafael Marquéz. Die 47 Jahre alte Ikone arbeitete bereits seit zwei Jahren im Betreuerstab von Aguirre.
Frankreich: Ob mit WM-Pokal in der Hand oder ohne - für Didier Deschamps wird nach diesem Turnier und 14 Jahren als französischer Nationaltrainer Schluss sein. Als Nachfolger steht Zinédine Zidane bereit, sein weltmeisterlicher Mitspieler von 1998.
Doppelt hält nicht besser
Tunesien: Schon nach dem Auftakt hatten die tunesischen Verantwortlichen genug gesehen. Das 1:5 gegen Schweden kostete Coach Sabri Lamouchi direkt den Job, unter Nachfolger Hervé Renard lief es aber genauso mies. 0:4 gegen Japan, 1:3 gegen die Niederlande, punktlos raus in der Vorrunde. Daraufhin beendete Renard sein Engagement. "Es war mir eine Ehre, die Farben Tunesiens zu tragen und diese unvergessliche Erfahrung zu machen", schrieb er auf Instagram.