Fußball-Vorschau Geratal-Gegner Jena schwer auszurechnen

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Voller Einsatz: Wird am Wochenende sowohl von den Geratalern (in Grau) wie den Arnstädtern gefragt sein Foto: Berit Richter

Während die Spielvereinigung Geratal zuhause einen ernst zu nehmenden Gegner erwartet, stehen Martinroda und Arnstadt vor schweren Auswärtsaufgaben.

„Ich habe Schott Jena in den letzten Jahren als eine Mannschaft erlebt, die sehr diszipliniert und ruhig spielt, ihr Spiel durchziehen will“, sagt Geratals Trainer Robin Keiner über den nächsten Gegner (Samstag, 15 Uhr, Geraberg). Entsprechend knapp gingen die letzten Aufeinandertreffen aus. Zuletzt trennte man sich im März 0:0. Aktuell seien die Gäste schwer einzuschätzen, meint Keiner. „Sie haben eigentlich gesagt, dass sie um Platz Eins bis Drei mitspielen wollen. Die Mannschaft ist besser als der elfte Platz, auf dem sie im Moment steht.“ Die momentanen Leistungsschwankungen bei Schott seien überraschend. So verlor Jena zuletzt 1:5 gegen Saalfeld, siegte anderseits in Weida und holte einen Punkt in Gera.

„Für uns werden die nächsten Wochen ganz wichtig. Da müssen wir punkten, egal gegen wen“, gibt der Trainer die Marschrichtung vor. Verzichten muss er weiterhin neben den langzeitverletzten Maximilian Zachert und Bastion Bischof auf den in Urlaub weilenden Christopher Thurau. „Marcel Hummel und Mohammed Al Saeed kommen aber immer besser ins Training und werden uns immer mehr helfen können

„Langsam muss die Mannschaft liefern“

Beim FSV Martinroda möchte man mit Blick auf das Auswärtsspiel in Sondershausen (Samstag, 14 Uhr) schon zu diesem frühen Saisonzeitpunkt fast schon die Floskel vom Sechs-Punkte-Spiel bemühen. Die Sondershäuser liegen aktuell auf Platz 13, zwei Punkte vor Martinroda. Ein Sieg und der FSV wäre vorbei, eine Niederlage und man müsste sich wohl für längere Zeit im Tabellenkeller einrichten. „Da wollen wir eigentlich nicht sein“, sagt Martinrodas Trainer Julius Benkenstein. „Ich bin der Überzeugung, dass wir jedes Spiel gewinnen können. Die Qualität haben wir, aber langsam muss die Mannschaft auch mal liefern. Da müssen wir den Druck auf sie erhöhen“ Tom Noack und Marc Andris, die zuletzt aus persönlichen Gründen fehlten, stehen wieder zur Verfügung.

Letzter Sieg liegt 13 Jahre zurück

Der SV 09 Arnstadt gastiert am Samstag, um 15 Uhr, beim 1. SC 1911 Heiligenstadt. Die Eichsfelder spielen seit 2006 ununterbrochen in Thüringens höchster Liga. Sie starteten mit sechs Punkten und 10:12 Toren durchwachsen in die Saison und nehmen gegenwärtig den 13. Platz ein. Für die Nullneuner gilt nach der enttäuschenden 0:1-Niederlage gegen Schlusslicht Gera-Westvororte das Motto „Wiedergutmachung“. Der letzet Sieg in Heiligenstadt liegt allerdings schon 13 Jahre zurück. 2009 gewann Arnstadt nach Toren von Torsten Staude und Jens Lippert 2:0. Im letzten Aufeinandertreffen in der abgebrochenen Saison 2020/21 trennte man sich 0:0.

 

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