Fußball: Ü50 Suhl besser als Energie Cottbus

Ein Dorf aus Mecklenburg-Vorpommern spielt die Konkurrenz bei der Ü50-Ostmeisterschaft an die Wand. Auch die SG 1. Suhler SV/Gumpelstadt.

Wieder Platz fünf: Die Mannschaft der SG Suhl/Gumpelstadt bei der Ü50-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes. Foto: privat

„Von Berlin habe ich nie geträumt“, gibt Suhls Trainer Thomas Sprafke – als alles vorüber ist – freiheraus zu. Aber ins Halbfinale einziehen oder um Platz drei spielen und eine Medaille mit nach Hause nehmen, das hätte es schon sein dürfen.

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Doch stattdessen wiederholt sich am Sonntag im sachsen-anhaltinischen Bernburg für die Ü50-Männer der Spielgemeinschaft 1. Suhler SV/SV Gumpoldia Gumpelstadt die Geschichte des Vorjahres. Damals hatte man das Auftaktspiel der Ü50-Regionalmeisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes gegen Hertha BSC trotz Überlegenheit 0:1 verloren und stand bereits im zweiten Gruppenspiel unter enormen Druck. 2023 verliert Suhl zum Start gegen den Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommern, den SV Bad Kleinen, mit 0:2. Das Dorf, das nicht einmal 4000 Einwohner zählt, überrascht alle. Es sind vor allem zwei Spieler, die herausragen und den Weg bis zum 2:1-Finalsieg gegen Riesa und damit ins deutsche Finale in Berlin ebnen.

Nach Suhls 1:1 gegen Titelverteidiger Frankfurt/Oder im zweiten Gruppenspiel waren die Thüringer im letzten Spiel abhängig vom Ausgang der Parallelpartie. „Im zweiten und dritten Spiel haben die Jungs alles reingehauen – und das bei 30 Grad!“, sagt Coach Sprafke. Am Ende reicht es nicht für ein Weiterkommen. Dafür schlägt man im Spiel um Platz fünf Energie Cottbus (mit Ex-Bundesliga-Profi Toralf Konetzke) 2:0.