„Hinten dicht und vorne muss es knallen.“ So lautete die einfache Formel von Schweinas Trainer Olaf Gabriel auf das Duell der beiden Kellerkinder. Zumindest hinten ist dies den Glücksbrunnern beim 2:0-Sieg gegen den SC Weimar gelungen. Zwei Dinge haben gepasst, sodass nach acht Gegentoren in den ersten beiden Spielen diesmal die „Null“ stand. Zum einen machte die Viererkette mit Sebastian Klisa und Volker Harnack auf den Außen sowie Mathias Unkart und Neuverpflichtung Sumaila Mané auf den Innenverteidigerpositionen einen guten Job. Der Portugiese Mané, gemeinsam mit seinem Landsmann und Angreifer Aliu Baldé erstmals in der vergangenen Woche im Pokal gegen den FC An der Fahner Höhe im Trikot der Glücksbrunner, konnte nach einigen Startschwierigkeiten in der ersten Partie überzeugen. Er spielte im Duett mit Mathias Unkart einen soliden Part und gab der Defensive der Gastgeber die nötige Stabilität. Zudem strahlte er Ruhe aus und hatte auch in der Spieleröffnung die eine oder andere gute Szene. Hinter der Viererkette stand mit Philipp Tischer ein Torhüter, der über 90 Minuten wie ein Fels in der Brandung stand und somit einen großen Anteil am ersten Punktspielsieg in dieser Saison hatte. Insgesamt glich die Elf von Trainer Olaf Gabriel gegen die Theaterstädter spielerische Defizite mit Leidenschaft und Einsatz aus. Dem Trainer war es nach der Partie egal, dass die Begegnung vor 200 Zuschauern kaum Thüringenliganiveau erreichte. Wichtig waren dieses Mal die Punkte, mehr nicht!