Ob die 14-tägige Punktspielpause für den Trainer des SV Borsch, Andreas Mannel, Fluch oder Segen gewesen ist, konnte er nicht beantworten. Als Fakten stehen einerseits der gute Start mit zwei Siegen drei Unentschieden und nur einer Niederlage. Daraus resultiert aktuell der achte Tabellenplatz mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz, nachdem der FC An der Fahner Höhe sein Heimspiel kurzfristig abgesagt hatte. In Angesicht der guten Bilanz hätte der Trainer nach dem Unentschieden vor 14 Tagen gegen Spitzenreiter Arnstadt natürlich am liebsten den Schwung genutzt und gerne auf eine Spielpause verzichtet. Andererseits war die Pause hilfreich, um den angeschlagenen Spielern mit einer etwas längeren Spielpause mehr Zeit für die Regeneration zu geben. „Generell vertrete ich seit Jahren die Auffassung, dass der Thüringer Fußballverband seinen Ansetzungsplan überdenken sollte. Warum muss für acht Pokalpartien der Spielbetrieb für alle anderen Mannschaften auf Landesebene ausgesetzt werden? Ich bin dafür, dass die Serie zügig durchgezogen wird, um den Amateursportlern eine vernünftige Pause zu gewährleisten. Aber das ist schon wieder Schnee von gestern. Wir müssen mit den Gegebenheiten leben“, richtet Andreas Mannel gewohnt kritisch seinen Blick auch abseits des Spielfeldes auf die Dinge rund um das Geschehen in der Liga.