Fußball, Regionalliga Nordost Vereine stimmen für Saisonabbruch

Eckfahnen werden auch beim FC Carl Zeiss Jena vorerst nicht mehr gebraucht: Der Saisonabbruch in der Regionalliga Nordost in nur noch Formsache. Foto: /Gabor Krieg/Imago

Die seit November unterbrochene Saison in der Regionalliga Nordost wird aller Voraussicht nach nicht mehr fortgesetzt. Tabellenführer Viktoria Berlin soll zum Meister erklärt werden und in die 3. Liga aufsteigen.

Leipzig - (dpa) – Die Saison in der Fußball-Regionalliga Nordost soll abgebrochen werden. Wie der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Mittwochabend mitteilte, haben sich die Vereine während einer Videokonferenz auf diese Entscheidung verständigt. Der Spielausschuss wurde durch die Clubs einstimmig gebeten, einen Antrag an das Präsidium des NOFV zu stellen, in dem die Beendigung der Saison festgelegt wird. Der finale Beschluss darüber soll auf der NOFV-Präsidiumssitzung am 16. April fallen.

„Ein Saisonabbruch ist das Letzte, was sich ein Sportler wünscht. Aber ein vorzeitiges Ende dieser Spielzeit ist unter Berücksichtigung des nun seit Monaten herrschenden Stillstandes mit Sicherheit die vernünftigste Lösung“, sagte Marc Arnold, Geschäftsführer Sport des Chemnitzer FC, in einer Vereinsmitteilung. Darin heißt es weiter, dass nach einheitlichem Votum der Clubs der jetzige Tabellenführer Viktoria Berlin in die 3. Fußball-Liga aufsteigen soll. Eine offizielle Entscheidung des NOFV dazu steht aber noch aus.

„Der Spielausschuss wird sich umgehend mit allen offenen Fragen, so auch dem Auf- und Abstieg für die Herren-Spielklassen des NOFV beschäftigen“, teilte der Verband mit.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltenden Verfügungslage wurden in der laufenden Saison der Regionalliga Nordost nur 13 Spieltage absolviert. Seit dem 2. November 2020 pausiert der Spielbetrieb. 

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