Fußball, Regionalliga Nordost NOFV erhält mehr als 100 Bewerbungen

RW Erfurt hat für die Regionalliga und die Oberlige gemeldet. Foto: Hessland

Für die Regionalliga Nordost und die beiden Oberliga-Staffeln des NOFV gibt es für die Saison 2021/22 mehr Meldungen als gedacht.

Berlin/Suhl - In den Männer-Ligen, die unter der Regie des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) ausgetragen werden, könnte es in der kommenden Saison ein Mammutprogramm geben. Darauf lassen die Vereinsmeldungen für die Regionalliga Nordost und die beiden Oberliga-Staffeln des NOFV schließen, denn die von Experten erwarteten Vereinsrückzüge aufgrund der Corona-Pandemie deuten sich nicht an.

Für die 4. Liga haben 33 Vereine ihre Teilnahmebereitschaft erklärt – von den abstiegsbedrohten ostdeutschen Drittligisten über sämtliche aktuellen Regionalligisten bis zu zahlreichen Klubs aus Liga fünf, die mit dem Aufstieg liebäugeln. Aus Thüringer Sicht liegen Meldungen vom FC Carl Zeiss Jena, ZFC Meuselwitz und FC Rot-Weiß Erfurt vor, der momentan Dritter der Oberliga-Staffel Süd ist.

Auch für die Oberliga gibt es eine Vielzahl an Zulassungsanträgen, insgesamt sind es 68 für die beiden Staffeln. Neben den jetzigen Thüringer Oberligisten (FSV Martinroda, RW Erfurt, FC Einheit Rudolstadt, FC An der Fahner Höhe, Wacker Nordhausen) haben mit der BSG Wismut Gera, dem SV Arnstadt 09, dem FSV Schleiz und dem FSV Preußen Bad Langensalza auch vier Klubs aus dem Tabellen-Vorderfeld der Thüringenliga ihr Interesse bekundet, künftig höherklassig Fußball zu spielen.

Inwieweit es für die Vereine Auflagen gibt, wird eine Arbeitsgruppe des NOFV überprüfen. Die endgültigen Entscheidungen trifft das Präsidium des Verbandes am 25. Juni.

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