Fußball RB Leipzig bangt um Xavi

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Die Bilder nach dem Schulter-Sturz des Niederländers erinnern fatal an den Ausfall von Dani Olmo.

Im Duell mit Rodri: Xavi Simons (rechts) von RB Leipzig. Foto: //MI News

Mit schmerzverzerrtem Gesicht und gestützt von den medizinischen Betreuern schlich Xavi Simons vom Platz. Die Bilder aus der 75. Minute ähnelten denen von Dani Olmo, der Ende Oktober unglücklich gefallen war und mit einer Schultereckgelenksprengung mehrere Wochen ausfällt.

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Die Sorgen bei RB Leipzig wachsen nach der 2:3-Niederlage bei Manchester City. Seit dem 6:0 gegen Köln – noch mit dem Spanier Olmo – kassierte der Fußball-Bundesligist vier Niederlagen in den vergangenen sechs Pflichtspielen. Die Sachsen ließen Punkte beim 0:0 gegen Abstiegskandidat Bochum, verloren 0:2 beim FSV Mainz 05 und patzten zweimal beim VfL Wolfsburg – erst im DFB-Pokal (0:1), dann in der Liga (1:2). 

Dennoch erfüllte Leipzig die Vorgaben von Trainer Marco Rose beim Champions-League-Sieger phasenweise. „Es ist viel aufgegangen von dem, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben Bälle gewonnen, daraus zwei schöne Kontertore geschossen. Wir hatten gute Ballbesitzphasen, haben viel wegverteidigt“, analysierte Rose, der City mit einer Fünferkette überraschte und auf überfallartiges Umschaltspiel setzte.  Am Ende resümierte er einen couragierten Auftritt, „auch wenn wir nichts dafür bekommen“. Selbst Pep Guardiola lobte: „Es war nicht leicht, sie haben stark verteidigt.“

Doch die Qualität des Ausnahmeteams setzte sich trotz 0:2-Rückstandes nach dem Doppelpack von Lois Openda (13. und 33. Minute) durch: Erst Erling Haaland (54.), dann Phil Foden (70.) und Julian Alvarez  (87.) drehten die Partie.

Neben Doppelpacker Openda setzte vor allem der niederländische Dauerbrenner Xavi Simons Akzente. Die Leihgabe von Paris Saint-Germain ist unverzichtbar im Team. Immerhin stand er bei allen 20 bisherigen Pflichtspielen auf dem Platz. Zwar gab Teamarzt Frank Striegler laut Rose leichte Entwarnung. Eine genaue Untersuchung soll weitere Aufschlüsse geben. „Jetzt hoffen wir, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Rose.