Im ersten Spiel der Achtelfinalrunde des Ligapokals kam es bereits zur ersten Überraschung. Während die übrigen Partien am Samstag und Sonntag folgen, empfing der Kreisliga-Aufsteiger FSV Schmalkalden am Freitagabend unter Flutlicht den gestanden Kreisoberligisten SV Stahl Brotterode-Trusetal auf dem Kunstrasenplatz in der Schmalkalder Allendestraße. Die 130 Zuschauer bekamen einen selbstbewussten Auftritt des Gastgebers zu sehen, der mit einem 2:1 ins Viertelfinale einzog. Der FSV ist nicht irgendein Kreisligist, vielmehr hat der Aufsteiger einen Lauf von fünf Siegen in den ersten fünf Ligaspielen vorzuweisen und steht damit an der Tabellenspitze. Den Lauf setzte die Elf von Interimstrainer Christian Buberl auch gegen den klassenhöheren Gegner fort und übte Offensivdruck auf die Stahlelf aus. Bereits in der achten Spielminute belohnten sich die Hausherren mit dem 1:0 durch Edin Doglod vom linken Eck des Fünfmeterraums. Nun nahm der FSV richtig Fahrt auf und entschied die Partie letztlich innerhalb weniger Minuten. In der elften Minute ging der Ball bei einem Eckstoß vom Kopf eines Schmalkalders ins Tor der Gäste, doch wurde die Szene durch den Unparteiischen abgepfiffen. Davon ließen sich die Gastgeber nicht unterkriegen und legten das 2:0 dann eine weitere Zeigerumdrehung später nach – ab durch die Mitte und Kamil Rafal Mikula vollstreckte (12.).