Fußball Leipzig bewirbt sich für Finalspiele

2024 EM-Stadion und im kommenden Jahr vielleicht Austragungsort eines europäischen Endspiels: Die Red Bull Arena in Leipzig. Foto: imago/Jan Hübner

Im Mai wird bei der Uefa über die Final-Orte der Conference League entschieden. Leipzig ist Kandidat.

 
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RB Leipzig bewirbt sich wie auch andere Fußball-Bundesligisten um die Ausrichtung der Endspiele der Uefa Europa Conference League in den Jahren 2026 und 2027. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat am Mittwoch fristgerecht die Bewerbungsunterlagen bei der Uefa in Nyon eingereicht. 

„Mit der Red Bull Arena verfügt die Stadt Leipzig über ein hochmodernes Stadion auf Top-Niveau, das in den letzten Jahren bereits viele große internationale Partien unseres Klubs, aber auch der Nationalmannschaft, beheimatet hat. Insofern ist die Uefa-Bewerbung ein wichtiger Schritt, ein Europapokal-Finale wäre das nächste sportliche Großereignis nach der EURO2024 im Sommer“, sagte RB-Geschäftsführer Johann Plenge in einer Mitteilung.

Der DFB bewirbt sich mit drei Standorten um die Ausrichtung der Endspiele. Während Leipzig im Rennen um das Finale der Europa Conference League für die Jahre 2026 und 2027 ist, bemüht sich Eintracht Frankfurt im gleichen Zeitraum um die Austragung der Finalspiele in der Europa League, der VfB Stuttgart für die Endspiele der Champions League der Frauen. Die Entscheidung der Uefa fällt im Mai. „Wir haben mit allen beteiligten Partnern eine überzeugende Bewerbung abgegeben“, sagte Plenge.

Der DFB hatte im vergangenen Jahr auch die EM-Stadien in München, Düsseldorf und Gelsenkirchen vorläufig als Austragungsorte für die Finalspiele bei der UEFA gemeldet. Man habe sich aber - wie vom europäischen Fußball-Verband in seinen Ausschreibungen gefordert - auf einen Bewerber pro Wettbewerb festlegen müssen. Daraufhin hatten München, Düsseldorf und Gelsenkirchen ihr Interesse zurückgezogen.

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