Fußball-Kreisoberliga Keine Punkte beim Sportfest

Von Thomas Klemm
Ab durch die Mitte: Szene aus dem Punktspiel Foto: Thomas Klemm

Die SG Borsch II verliert ihr Punktspiel in der Fußball-Kreisoberliga Westthüringen gegen den SV Westring Gotha mit 1:3 Toren.

Die Gäste des Sportfestes in Buttlar hätten sich am vergangenen Samstag ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber ihre Mannschaft, die SG Borsch II, unterlag im Kreisoberliga-Punktspiel gegen die Gäste vom SV Westring Gotha mit 1:3 Toren.

Die Partie begann nicht besonders großartig für die Gothaer. Andreas Jewtschuk musste bereits nach vier Minuten nach einer Zerrung das Spielfeld verlassen. Die Gäste schüttelten sich einmal kurz und bereiteten danach der Borscher Abwehr ordentlich Arbeit. Die war nicht im Bilde und das nutzte Gothas Torjäger Catalin-Viorel Zlataru schnell eiskalt aus. Mit einem Heber überwand er den Borscher Torwart Sebastian Schuchert und traf zur Gästeführung (12.). „Und der Treffer entstand, nachdem unsere Mannschaft einen Freistoß hatte“, ärgerte sich der Trainer der Borscher Landesklassen-Mannschaft, Andreas Herzberg, der als Besucher die Szene beobachtet hatte. Und das Missvergnügen nahm schon zwei Minuten später seinen weiteren Lauf. Eine missratene Rückgabe von Gabriel Rudolph auf Torwart Schuchert kullerte gemütlich in den Borscher Kasten. Eigentor, 0:2. Die Borsch-Fans im weiten Rund trauten ihren Augen nicht. Zu allem Überfluss blieb der linke Außenflitzer Felix Höhn bei einem nicht unfairen Zweikampf auf dem rasen liegen, wurde später am Spielfeldrand länger behandelt, musste jedoch trotzdem ausgewechselt werden (39.). Für ihn kam Raphael Dücker. „Unsere Mannschaft macht zwar im Mittelfeld einiges richtig und agiert gar nicht so schlecht“, beobachtete Herzberg die Spielweise der Rot-Weißen in der ersten Halbzeit, „aber nach vorn hin kommt zu wenig.“

An dem Bild änderte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts. Nach einem Eckball reagierte Torwart Schuchert nicht optimal und Zlataru nutzte die Chance zum 3:0 aus Gästesicht (53.). Danach erwachte zwar der Kampfgeist der Borscher. Bei einem Doppelwechsel brachte Borschs Trainer Florian Abel seine beiden Spieler Josef Hohmann und Raphael Gimpel. In der Folge schafften es die Platzherren, mehr Offensivdruck zu entwickeln. Als Raphael Dücker im Gothaer Strafraum von den Beinen geholt wurde, zeigte Schiedsrichter Toni Brandt auf den Elfmeterpunkt. Leon Karpinski verwandelte den Strafstoß sicher (65.). Bei diesem 1:3 blieb es trotz aller weiteren Borscher Bemühungen bis zum Schlusspfiff.

 

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