Das Spiel der Fußball-Kreisliga Nord am Sonntag zwischen der SG Lok/Motor Arnstadt und Eintracht Wickerstedt wird ein Nachspiel vor dem Sportgericht haben: Die Partie wurde in der Pause beim Stand von 0:1 auf Antrag der Arnstädter vom Schiedsrichter abgebrochen, nachdem – so die Darstellung der Gastgeber – ein dunkelhäutiger Spieler in ihren Reihen vonseiten der Gäste beleidigt worden war. Die Arnstädter drangen dabei auch deshalb auf einen Abbruch, weil es – so ihre Aussage – bereits beim Hinspiel in Wickerstedt zu ähnlichen beleidigenden Äußerungen gekommen sein soll, damals allerdings ohne Konsequenzen. Das Spiel seinerzeit endete 5:2 für Wickerstedt; in der Schlussphase gab es zweimal „Rot“ gegen die Gäste.
Fußball, Kreisliga Nord Schwere Vorwürfe nach Spielabbruch
Ralf Brückner 25.04.2022 - 18:40 Uhr