Um keine weitere Zeit zu verlieren, soll die bereits in der kommenden Woche geplante Gründung ohne den DFB stattfinden. Dieser Beschluss ist einstimmig gefallen. Die Clubs veröffentlichten am Donnerstag gemeinsam eine vorbereitete Meldung und verschickten dazu individuelle Statements der Vereinsvertreter.
Hintertür bleibt offen
"Ob der angestoßene Prozess, an dem zuletzt auch der Deutsche Fußball-Bund mitgewirkt hat, auch zukünftig gemeinsam mit diesem fortgesetzt wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch offen. Die Gründung des Verbands erfolgt – anders als ursprünglich vorgesehen und von den Klubs angestrebt – zunächst ohne Beteiligung des DFB", hieß es von den 14 Vereinen.
Der Prozess der vergangenen Monate werde "in der "Geschäftsplan Frauen-Bundesliga Projekt GbR" in der Gründung des Frauen-Bundesliga FBL e.V. münden", hieß es. Dort sollen sich die Vereine gemeinschaftlich mit dem Ziel organisieren, "eine moderne, professionelle und nachhaltige Entwicklung der Frauen-Bundesliga zu gewährleisten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des professionellen Frauenfußballs zu stärken".