In der Folgezeit wurde das Spiel der Hanseaten noch fahriger, die Mainzer hatten alles im Griff. Die fast logische Konsequenz: Nach tollem Zuspiel von Becker drückte Mwene den Ball zum 2:0 über die Linie.
Jubel, als Fabio Vieira das Spielfeld betritt
Zu Beginn der zweiten Halbzeit durften die HSV-Fans endlich jubeln. Polzin brachte neben Patson Daka und Shafiq Nandja die Heilsbringer-Hoffnung Fabio Vieira. Schon nach drei Minuten war die aufkommende Euphorie wieder erstickt, als der umtriebige Tietz für die Mainzer auf 3:0 stellte.
Die Gäste waren weiter tonangebend. Dem HSV fiel nichts ein. Selbst Vieira brachte nicht die erhofften Impulse. Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Hamburger ohne ernsthafte Torchance.
Der HSV hatte sogar Glück, dass Nicolas Capaldo nicht nach 69 Minuten Rot sah. Er stoppte den durchgelaufenen kurz zuvor eingewechselten Ex-HSVer Königsdörffer per Bodycheck kurz vor dem Strafraum. Schiedsrichter Tobias Reichel wertete die Aktion aber nicht als Notbremse. Tietz und ausgerechnet Königsdörffer machten mit dem 4:0 und 5:0 die HSV-Pleite perfekt.