Als Steinachs Mannschaftskapitän Oliver Heublein sowie seine Mitstreiter Kossi Prince Segbefia und Luca Scheler-Stöhr im Strafraum des Spitzenreiters ein klares Handspiel erkennen, ihr Protest aber kein Gehör findet, abgeschmettert und ihnen damit die Chance genommen wird, den designierten Staffelmeister schon nach ein paar Sekunden Spielzeit in die Schranken zu weisen, nimmt eine Begegnung Fahrt auf, die eigentlich für beide keine große Bedeutung mehr hat – oberflächlich betrachtet. Indes schauen die ärgsten Verfolger der Ohrataler in Steinach ganz genau hin. Denn sie würde ein Punktverlust des FSV vielmehr betreffen. Weil sie dann den möglichen Staffelmeister sogar ein- oder überholen können, weil sie dann möglicherweise in dieselbe Lage kämen wie die Ohrdrufer. Sie hatten nämlich fristgerecht zum 30. April auf ihr Aufstiegsrecht verzichtet und auch einen Tag später eine ausführliche Begründung veröffentlicht. Und so kann es mal wieder sein, dass ein Tabellendritter, wenn nicht sogar -vierter, den Gang in Thüringens höchste Spielklasse antritt, antreten muss.
Fußball beim SV 08 Steinach Gegen den Meister, der nicht aufsteigt
Lars Fritzlar 03.05.2026 - 16:05 Uhr