Fußbal, Landesklasse Hildburghäuser wieder erfolgreich

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Das erste Mal zum zweiten Mall: Routinier Stefan Fischer (hier beim Kopfball) trifft das erste Mal in dieser Saison für Hildburghausen, dafür dann aber gleich zweimal. Foto: /Bastian Frank

Fußball, Landesklasse
Der FSV 06 Eintracht Hildburghausen gewinnt gegen den Lieblingsgegner Fortuna Kaltennordheim am Ende wieder mit 4:1 deutlich.

Vorab war hinsichtlich der Aufstellung von „der Qual der Wahl“ zu lesen. Ganz so schwer war es aber für den Trainer der Gastgeber, Patrick Ortlieb, dann gar nicht. Denn mit Martin Schleicher (Urlaub), Maximilian Schneider (verletzt) und Jens Hirschfeld (durch Krankheit kein Training unter der Woche) fehlten drei Stammkräfte. Dennoch waren auf dem Spielberichtsbogen der Einheimischen für die Ersatzbank insgesamt sieben Akteure und damit die Maximalanzahl aufgelistet. Bei den Gästen hatten hier Trainer Christian Amborn und Co-Trainer Maik Steinmetz nur drei Spieler zur Verfügung.

Und es ging gleich zur Sache: Die frühe Führung der Platzhirsche war völlig verdient. Denn nach der Anfangsviertelstunde führte der FSV nach Ecken mit 3:0, und nach Torschüssen stand es sogar 4:0 für Hildburghausen. Die Heimführung resultierte aus einem Standard und war die Co-Produktion zweier Routiniers. Tobias Holl brachte das Leder aus dem Halbfeld Richtung Strafraum. Stefan Fischer kam an der 16er Kante ans Leder und hämmerte dies unter den Giebel. Nach dem 2:0 von Jonas Treubig hätte Hildburghausen sogar noch nachlegen können. Unter anderem vergab Max Andersch sogar eine klare Möglichkeit zum zwischenzeitlichen 3:0.

Zur Halbzeit kam Yannik Kuhles für den angeschlagenen Tobias Holl. Und der Einwechsler führte sich gleich mit zwei Torabschlussaktionen ins Geschehen ein. Auch im zweiten Durchgang dauerte es elf Minuten, ehe das Leder erneut im Kaltennordheimer Tor lag. Aber beruhigend wirkte dies keinesfalls. Wenig später konnten die Gäste ihrerseits aber durch Felix Heym verkürzen. Dieser Treffer hatte sich irgendwo angedeutet, denn Kaltennordheim investierte nun mehr in die Offensive. Neben zwei Abschlussaktionen von Florenz Schramm kam der RSV auch zu den ersten Eckbällen; in der 58. Minute gab es diese gleich im Doppelpack: Felix Heym war schließlich mit dem 1:3 zur Stelle. Der Ball segelte durch den gesamten Strafraum – Heym traf aus Nahdistanz per Kopf. Wenig später folgten erneut zwei Eckbälle, aber diesmal war die Hildburghäuser Hintermannschaft klärend zur Stelle. Julius Geyling war Mitte der zweiten Halbzeit im „Eins gegen eins“ mit Heym zur Stelle und verhinderte hier den möglichen Anschlusstreffer.

Resümierend waren es zwei unterschiedliche Halbzeiten. Vor dem Seitenwechsel agierte Hildburghausen ballsicher und ruhig, die Angriffe wurden auch zu Ende gespielt. Von Kaltennordheim war hier nichts zu sehen. Im zweiten Durchgang verloren die Gastgeber dann den Faden komplett. Viele und unnötige Fehlabspiele trugen dazu bei. Kaltennordheim war nun besser im Match und dem Anschlusstreffer sehr nahe.

Drei Torschützen in dieser Begegnung trafen in dieser Serie für ihre Mannschaft zum ersten Mal, Routinier Stefan Fischer sogar doppelt. Während Hildburghausen in den bisherigen vier Begegnungen nun 16 Treffer erzielen konnte, stehen bei Kaltennordheim in fünf Punktspielen nur drei Torerfolge zu Buche. Der Torschützenbeste der Eintracht, Jens Hirschfeld, konnte ja diesmal nicht mitwirken. Seine Führung in der Torschützenliste der Staffel 3 konnte er diesmal „kampflos“ verteidigen. Allerdings sind ihm die Torschützen des Sonneberger Derbys, Stephan Funke und André Gottschalk, auf die Pelle gerückt.

 

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