Fusion der Kreishandwerkerschaften Mehr Schlagkraft für das regionale Handwerk

red
Präsident Lutz Koscielsky (rechts) und Landrat Reinhard Krebs (links) gratulieren dem neuen Kreishandwerksmeister Stefan Mankel zu dessen Wahl. Foto: KHS

Die Fusion der beiden Kreishandwerkerschaften ist besiegelt. Der neue Kreishandwerksmeister kommt aus Eisenach, sein Stellvertreter aus Bad Salzungen.

Bad Salzungen/Eisenach - Nach einigen Monaten Vorbereitungszeit war es so weit: Zur zweiten Mitgliederversammlung und konstituierenden Sitzung in Wutha-Farnroda wurde nun die Fusion der Kreishandwerkerschaft Eisenach mit der Kreishandwerkerschaft Bad Salzungen corona-konform besiegelt.

Zuvor hatten sich die Vorstände der beiden Kreishandwerkerschaften auf diesen Schritt geeinigt. Die beiden Körperschaften sind nun zu einer miteinander verschmolzen. Zum neuen Kreishandwerksmeister wurde Installateur- und Heizungsbauermeister Stefan Mankel aus Eisenach und zu seinem Stellvertreter Zimmerermeister Jens Kümpel aus Bad Salzungen gewählt.

Dem Vorstand gehören Raumausstattermeister Andreas Morgenweck, Dachdeckermeister Peter Fey sowie Elektrotechnikermeister Stefan Herda, Tischlermeister Christian Schüffler und Bäckermeister Lutz Koscielsky an. Entsprechend der Satzung wurde der Vorstand paritätisch nach der Zugehörigkeit zur jeweiligen Körperschaft besetzt.

Als Kreishandwerkerschaft Wartburgkreis werden von dieser neuen Körperschaft die Geschäfte von 24 Innungen geführt. Rund 420 Handwerksunternehmen sind darin organisiert. Damit votiert die neu gegründete Kreishandwerkerschaft Wartburgkreis zur zweitgrößten im Kammerbezirk Südthüringen.

Das Ziel der neuen Kreishandwerkerschaft, so der neue Kreishandwerksmeister Stefan Mankel, sei es, die Effizienz der Organisation zu steigern, die Einheit im Handwerk zu stärken und sich somit mehr Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Dafür sei es wichtig, dass sich das Handwerk nicht selbst infrage stelle. Der Sitz der neuen Kreishandwerkerschaft Wartburgkreis ist in Bad Salzungen mit den beiden Geschäftsstellen in Bad Salzungen und Eisenach.

Zur Mitgliederversammlung waren auch der Präsident der Handwerkskammer (HWK) Südthüringen, Bäckermeister Lutz Koscielsky, die Hauptgeschäftsführerin der HWK Südthüringen, Manuela Glühmann, sowie weitere Vertreter der Handwerkskammer anwesend. Sie beglückwünschten beide Kreishandwerkerschaften zur Fusion. Diese bringe neue Möglichkeiten und Chancen und sei eine Stärkung für das Südthüringer Handwerk und darüber hinaus, wurde befunden.

Auch Landrat Reinhard Krebs (CDU) war bei der konstituierenden Sitzung der Kreishandwerkerschaft Wartburgkreis anwesend. Er forderte noch mehr Aufmerksamkeit vonseiten der Politik für das regionale Handwerk und eine stärkere Beachtung des Mittelstandes. „Der Wartburgkreis, als größter Landkreis im Freistaat Thüringen, braucht eine geschlossene Kreishandwerkerschaft. Ich werde Ihnen den Rücken stärken und stehe für zukünftige Gespräche sehr gern zur Verfügung“, sagte der Landrat an die Handwerker gerichtet.

 

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