Dinge, die schief laufen, muss man auch ordentlich kritisieren können. So, wie der Bund der Steuerzahler Thüringen, der sich in einer Mitteilung am 12. Juni mit den geplanten Änderungen bei der Grundsteuerreform beschäftigte. Dass diese nötig wurden, hängt damit zusammen, dass im Vorfeld nicht bedacht wurde, welchen Frust die Grundsteuer-Änderungen zuvor bei den Menschen in Thüringen auslösen würden. Nun kostet das „Reparieren“ der Bürokratie-Panne vier Millionen Euro extra. Dennoch seien die Korrekturen jetzt zu begrüßen, fand der Steuerzahlerbund, brächten sie doch „nachhaltig Steuerersparnisse für alle Büglerinnen und Bürger“.