Die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Leader „Henneberger Land“ will zum dritten Mal in Folge das Regionalbudgets in Thüringen nutzen und damit zusätzliche Fördermittel in die Region holen. Dabei geht es um Kleinprojekte mit einer maximalen Investitionssumme von 20.000 Euro, für die es Zuschüsse bis zu 80 Prozent geben kann, teilt Birgitt Schunk im Auftrag der RAG mit. Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt sein. So sollten mit den Vorhaben die Ziele der Regionalen Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 in den zehn ländlich geprägten Ortsteilen der Stadt Suhl und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen umgesetzt werden. Nachzulesen sind diese auf der Internetseite der Regionalen Aktionsgruppe. Gefragt sind Birgitt Schunk zufolge Projekte mit einem innovativen und regionalen Ansatz. Inhaltlich ist dabei vieles möglich: Wichtig ist, dass durch die Projekte das Leben auf dem Lande attraktiver gemacht und der ländliche Raum gestärkt wird. Themenfelder wie Grund- und Daseinsvorsorge, Vereinsleben, Infrastruktur, Kultur, Bildung, Umwelt, Wirtschaft und einiges mehr können das leisten. Bewerben können sich Unternehmen, Vereine, Verbände oder Privatpersonen. Neue Projekte und Ideen sind bis zum 13. März einzureichen. „Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Antragsunterlagen im Original in der RAG-Geschäftsstelle in Rippershausen vorliegen“, sagt Koordinator Daniel Klee. „Viele Antragssteller finden gut, dass das Antragsverfahren recht einfach ist. Sie sollten sich dennoch im Vorfeld beraten lassen und können sich gerne mit mir in Verbindung setzen“, ergänzt Klee.