Fünfte Niederlage in Folge Eisenach steckt weiter in der Krise

Es läuft weiter nicht rund beim ThSV Eisenach. In Hamburg kassiert er die mittlerweilefünfte Pleite in Serie.

Ratlose Gesichter trotz guter Paraden: Torhüter Silvio Heinevetter (links) unterhält sich mit Matija Spikic, der mehrmals toll parieren kann. Foto: IMAGO/Lobeca

Handball-Bundesligist ThSV Eisenach steckt weiter in der Ergebniskrise. Das 29:31 (12:12) beim HSV Hamburg war für die Wartburgstädter mittlerweile die fünfte Niederlage in Serie. Beste Werfer vor 3321 Zuschauern waren der Eisenacher Marko Grgic und der Hamburger Frederik Bo Andersen mit jeweils neun Treffern.

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Die Gäste aus Thüringen agierten einmal mehr von Beginn an mit einer extrem offensiven Abwehr. Zeitweise ließ ThSV-Trainer Misha Kaufmann gleich vier Akteure die Gegenspieler fast schon an der Mittellinie attackieren. Im Angriff blieb die Position des Kreisläufers unbesetzt.

Mit dieser Spielweise hatten die Gastgeber einige Probleme. Zwischen der zwölften und der 21. Minute blieben die Hamburger ohne Tor und konnten sich in dieser Phase bei ihrem Torhüter Mohamed El-Tayar bedanken, dass sie nicht deutlich ins Hintertreffen gerieten. Aber auch Eisenachs Schlussmann Matija Spikic zeigte starke Paraden.

Mit dem siebten Feldspieler anstelle des Torwarts kamen die Norddeutschen dann besser ins Spiel. Sie erarbeiteten sich einen knappen Vorsprung, den sie mit Geschick und auch etwas Glück über die Zeit brachten. dpa