FSV Gräfinau-Angstedt Sieg und Niederlage in Testspielen

Der Fußball rollte am Wochenende gleich zweimal in Gräfinau-Angstedt Foto: Imago/Guitar_Tawatchai

Fußball Kreisoberligist FSV 1928 Gräfinau-Angstedt schlägt Mellenbach-Sitzendorf 3:1 und verliert 2:6 gegen den Suhler SV.

Gräfinau-Angstedt - Fußball-Kreisoberligist Gräfinau-Angstedt testete am letzten Wochenende gleich doppelt.

Bereits am Freitagabend gastierte Kreisligist FSV Mellenbach-Sitzendorf im Sportpark Ilmtal. Bei glänzenden äußeren Bedingungen boten die Gastgeber in der ersten Halbzeit im Wesentlichen ihre II. Mannschaft auf. Die Jungs um ihren neuen Trainer Andy Machleb zogen sich mehr als achtbar aus der Affäre und hielten bis zur Pause ein 0:0 – vor allem dank Torwart Ehrhardt und des gut die Abwehr organisierenden Voigt. Nach dem Wechsel waren mehr Spieler der I. Mannschaft aufgeboten und das Blatt wendete sich zusehends zu Gunsten der Gastgeber. Nach Eckball von Böske köpfte Yorulmaz das 1:0 und Maik Zentgraf schloss ein herrliches Dribbling überlegt zum 2:0 ab. Alexander Miclo gelang zwar noch der Anschlusstreffer, aber mit einem herrlichen Schuss hoch ins rechte Eck stellte Döbele den 3:1 Erfolg sicher.

Am Samstagnachmittag stellte sich dann der 1. Suhler SV 06 aus der Landesklasse an der Ilm vor. Trainer Christian Zentgraf fehlten dabei gleich ein halbes Dutzend Stammspieler. Doch wie sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit gegen die höherklassigen Gäste zur Wehr setzte nötigte Respekt ab. In der 13. Minute war Fritz nach einem Eckball zum 0:1 erfolgreich. Dank einer tollen kämpferischen Einstellung ergaben sich auch Chancen für den FSV. Der diesmal als Abwehrchef aufgebotene Maik Zentgraf marschierte mit einem sehenswerten Dribbling in den Suhler Strafraum und erzielte den Ausgleich (25.). Auf der Gegenseite war Kolk mit einem 20-m-Freistoß ins linke Eck zum 1:2 erfolgreich. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Böske mit einem präzisen 15-m-Schlenzer von halbrechts ins linke Eck das nicht unverdiente 2:2 (44.).

Aber Suhl trumpfte nach dem Wechsel auf, leitete speziell über Kolk und Stößel immer wieder neue Angriffe ein. Mit einem Distanzschuss war dann auch Stößel zum 2:3 erfolgreich (68.). Nach einem Foul an Kolk im Strafraum verwandelte der Gefoulte selbst zum 2:4 (74.), wobei Torwart Lehmann noch am Ball war. In der Schlussphase fielen dann noch zwei weitere Gegentore durch Altendorf und Fritz zum 2:6-Endstand (90./90.+2). Trotz der klaren Niederlage verdiente sich die gesamte Mannschaft anerkennende Worte.

 

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