Frauenhandball-Bundesliga Urgestein steht vor Jubiläum im THC-Trikot

Seit zehn Jahren beim THC: Lydia Jakubisova. Foto: Thüringer HC

Sie ist 40 Jahre alt und bestreitet am Sonntag ihren 300. Einsatz für den Thüringer HC: Handball-Urgestein Lydia Jakubisova aus der Slowakei.

Bad Langensalza - Könnte man ein sportliches Jubiläum auf passendere Weise feiern als mit einem Duell auf internationaler Bühne? Wohl kaum, und deshalb ist die Vorfreude bei Lydia Jakubisova auf das Spiel am Sonntag ab 14 Uhr in der Salza-Halle Bad Langensalza gegen den norwegischen Handball-Spitzenklub Molde Elite riesig. Das 40-jährige Urgestein vom Thüringer HC – die Slowakin trägt schon seit zehn Jahren das Trikot des langjährigen deutschen Frauenhandball-Abonnementsmeisters – absolviert im Hinspiel der 2. Europacup-Qualifikationsrunde ihren 300. Pflichtspieleinsatz für den Klub. Das ist ein Wert, den vor ihr keine andere Spielerin beim THC erreicht hat.

„Sie ist nicht nur in vielfacher Hinsicht ein Vorbild, sondern auch ein sehr angenehmer Mensch“, sagt Trainer Herbert Müller, der seit elf Jahren auf der Bank des THC sitzt, über Jakubisova, die in dieser Saison eigentlich nur noch im Notfall hätte einspringen sollen. Doch nun ist sie auf Rechtsaußen schon seit mehreren Wochen unverzichtbar. Das liegt an einer Knieverletzung der für diese Position als Stammkraft vorgesehenen Schwedin Emma Ekenman-Fernis, der ein längerer Ausfall droht.

Klarheit herrscht für den THC seit dem späten Mittwochabend über den Gegner im Achtelfinale des DHB-Pokals. Das Müller-Team hat eine vermeintlich leichte Aufgabe zugelost bekommen, denn die Thüringerinnen treten am 13. oder 14. November beim Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath an.

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