Marine Le Pen hat ihr Leben auf den April des kommenden Jahres ausgerichtet. Wenn das Ergebnis der französischen Präsidentschaftswahlen so ausfällt, wie es die derzeitigen Umfragen nahelegen, wird sie das nächste Staatsoberhaupt Frankreichs. Es wäre ihr vierter Anlauf auf das Amt. Für ihre politische Karriere hat sie mit ihrem Vater gebrochen, dem Gründer des rechten „Front National“. Seine Partei hat sie in „Rassemblement National“ umbenannt und sie ein Stück näher Richtung Mitte gerückt. Wie viel, darüber streiten sich die Geister. Mit der AfD will Le Pen aber nichts zu tun haben. Die deutschen Rechten sind ihr zu radikal.
Frankreich Eine unangenehme Partnerin
Guido Bohsem 08.07.2026 - 16:00 Uhr