Ein frisch geborenes Kalb, noch ohne Ohrmarke und also soeben erst zur Welt gekommen, haben Mitarbeiter der  Landschaftspflege-Agrarhof Frankenheim GmbH am Freitag gegen Mittag auf einer Weide in Richtung Fladungen, Riedgesbrunnen, entdeckt.  Das Tier war bis zum Kopf skelettiert – kein schöner Anblick.  Martin Berk, Vorstand der  Agrarhof GmbH,  spricht von 35 bis 40 Kilo Fleisch, die  fehlen, samt Rippen.   Er vermutet darum einen großen Beutegreifer als  Verursacher – den Wolf.  „Füchse fressen nicht so viel auf einmal, und dass es 20 Füchse waren, die sich hier gütlich getan haben, ist wohl kaum vorstellbar“, sagt er.  Auch Bissspuren seien zu sehen gewesen. Allerdings möchte er keine  Behauptungen über den Verursacher  des Risses aufstellen, sondern das Ergebnis eines Gutachtens abwarten. Alarmiert sind die Bauern   dennoch.