Dass da eine Familie der streng geschützten Tierart ohne „Baugenehmigung“ einfach Tatsachen schafft, ist nicht zu übersehen. Sogar zu gefährlichen Situationen ist es schon gekommen: Ein Mann soll auf einem Weg, der durch Biberaktivitäten unterhöhlt war, in ein Loch eingebrochen sein und hatte Mühe, sich wieder herauszuarbeiten. Der Entdeckerpfad Hohe Rhön, der an den Frankenheimer Teichen entlangführt, musste jedenfalls gesperrt werden – zu groß die Gefahr, dass der nächste einsackt. Doch nicht nur für Spaziergänger sieht der Gemeinderat Frankenheim eine Gefahr. Auch die Teichanlage selbst könnte bei weiterem unkontrollierten Baugeschehen der Biber gefährdet sein, weil der Damm angegriffen wird, der die Teiche hält.