„Wie ist das mit Ihrer Schule – warum soll die geschlossen werden?“ Sabine Riewenherm, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, will es genau wissen, was Bürgermeister Alexander Schmitt in seiner kurzen Rede zum Start des Artenschutzprojektes des BUND gesagt hat. Nach dem offiziellen Teil kommt sie mit dem Kommunalvertreter ins Gespräch und erfährt, dass der Landkreis angesichts sinkender Schülerzahlen plant, die Frankenheimer Schule zu schließen. Und hört, dass vor Ort nach einer Möglichkeit gesucht wird, dies zu verhindern – unter anderem durchs Integrieren einer Umweltbildungsstätte am Grünen Band, für die man natürlich Partner brauche. Liana Geidezis, Leiterin des Nationalen BUND-Kompetenzzentrums, sagt spontan Unterstützung zu. Alexander Schmitt hat da gerade in seiner Rede erklärt, man wolle hier „kein totes Museum“ errichten, sondern etwas Lebendiges, Nützliches für die Region. Die Gemeinde hofft auf die Förderung des Konzeptes einer Umweltbildungsstätte in der Schule – „das ist übrigens das große gelbe Gebäude, das Sie sogar von hier aus sehen“, sagt Schmitt vom Grenzturm am Grabenberg aus. „Ich hoffe, wir kriegen das auf die Reihe. Unterstützung ist gern gesehen.“ Beifall gibt’s schon an dieser Stelle – und später die positive Reaktion der Leiterin des Nationales BUND-Kompetenzzentrums.