Erfurt (dpa/th) - Nach dem Willen der Thüringer Landesregierung sollen in Zukunft auch heimisches Raubwildarten wie Rotfüchse und Steinmarder mit Hilfe von Nachtzielgeräten gejagt werden dürfen. "Dies hat vor allem Relevanz für den notwendigen Schutz von bodenbrütenden Vogelarten, wozu auch stark gefährdete beziehungsweise vom Aussterben bedrohte Arten wie Rebhuhn, Kiebitz, Bekassine gehören", sagte eine Sprecherin des Forstministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Rotfüchse, Steinmarder und ähnliche Tierarten seien oft in der Dämmerung oder Nacht aktiv, so dass der Einsatz von Nachtzielgeräten die Jagd auf solche Tiere erleichtere.