Im Titel-Endspurt nimmt sich die Scuderia wie jetzt in Monza auch das PS-Idol Schumacher zum Vorbild. "Michael hat gezeigt, wie wichtig es ist, jedes Detail zu studieren, Daten als Werkzeug zur Verbesserung zu nutzen und sich mit größter Sorgfalt vorzubereiten, selbst abseits der Rennstrecke", lässt Piero Ferrari wissen.
Ärger um verweigerte Teamorder
Diese unnachgiebige Arbeitsweise pflegt auch Hamilton, der seit seinem Wechsel zu Ferrari im Vorjahr eine Reihe von Veränderungen im Team und im Auto durchdrückte. "Letztes Jahr haben wir unser Bestes getan, aber wussten nicht wirklich, was unser Ziel ist. Jetzt haben wir einen Fixstern", sagte Hamilton.
Da passt es ihm gar nicht, wenn sich wie zuletzt in Zandvoort Kollege Leclerc der Teamorder verweigert und wertvolle Sekunden und Punkte auf der Strecke bleiben. "Wir müssen uns darauf konzentrieren, unser Wochenende optimal zu nutzen und die Energie der Fans aufzusaugen, um uns hoffentlich an die Spitze zu bringen", sagte Hamilton.
Viel steht für ihn auf dem Spiel. Inmitten all der Schumacher-Verehrung könnte der Brite im Ferrari-Kernland dem ersehnten achten WM-Triumph ein gutes Stück näher kommen.