Hat McLaren dazugelernt?
Piastri fühlte sich teamintern nicht immer fair behandelt. Dabei sollten genau das die sogenannten Papaya-Regeln bei McLaren gewährleisten. Eine Art Wertekodex oder Vorfahrtsregelung, wonach Norris und Piastri frei fahren können sollen, solange sie das Rennen des anderen nicht zerstören.
"Vielleicht haben wir manchmal nicht immer die perfekte Entscheidung getroffen, aber das Wichtigste ist, dass dahinter nie eine böse Absicht stand", erzählte Piastri, der als erster Australier beim Heim-Grand-Prix auf das Podium rasen will. "Wir haben viel gelernt, was wir anders machen können, was wir besser machen können."
Piastri will sich nicht gegen das Team stellen
Piastri hat für sich eine Entscheidung getroffen. "Ich werde ganz sicher nicht rebellieren oder etwas dergleichen. Eine ziemlich schnelle Methode, um sicherzustellen, dass man keine Meisterschaft gewinnt, ist, sich gegen das eigene Team zu stellen", sagte Piastri. "Das halte nicht für einen besonders klugen Schachzug."
Die Schritte der Rivalen zu erahnen, ihnen immer eine Wagenlänge voraus zu sein: Eine alte Marschroute, die auch den Kern der neuen Formel 1 ausmacht. Und sich auch auf einem Supermarktparkplatz umsetzen ließe.