Sonneberg/Erfurt - Das Sonneberger Hyson-Institut und das Thüringer Erneuerbare-Energien-Netzwerk untersuchen gemeinsam die praktische Anwendung von grünem Wasserstoff in der Industrie. Die Projektpartner erhalten nun 400 000 Euro Fördermittel, teilt das Thüringer Umweltministerium mit. Bis 2023 sollen so konkrete Lösungen für die klimaneutrale Produktion in energieintensiven Branchen wie der Glas- oder Keramikindustrie angeschoben werden. „Regional und grün produziert schafft Wasserstoff Arbeitsplätze, Einkommen und Wohlstand hier vor Ort. Entscheidend dabei ist, dass wir für die Produktion von grünem Wasserstoff auch den konsequenten Ausbau von erneuerbaren Energien in Thüringen mitdenken“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund.