Es müssen nicht immer die ganz großen Projekte für den Naturschutz sein. Naturschutz fängt schon im Kleinen und vor der eigenen Haustür an. Das war auch der Gedanke, den der Zella-Mehliser Christian Wolfram hegte, als er das Haus, das 1906 gebaut wurde und das er vor zehn Jahren gekauft hatte, in Schuss brachte – für seine Familie, zu der die Lebensgefährtin, zwei Kinder und vier Kaninchen gehören. Da gab es reichlich zu tun. Auch auf dem Gelände drumherum. Der Bau eines neuen Carports sollte zu den letzten größeren Projekten gehören. „Ich hatte überlegt, das Dach zu begrünen. Als ich auf die Stiftung Naturschutz Thüringen gestoßen bin und auf die hier angebotenen Fördermöglichkeiten, die auf Projekte für den Naturschutz abzielen, der schon vor der Haustür beginnt, musste ich nicht mehr überlegen. Da war für mich die Sache klar“, sagt der 45-Jährige. Er hatte sich via Internet registriert, Anträge ausgefüllt, das Projekt beschrieben und bebildert. Da er die Arbeiten professionell von einer Firma erledigen lassen wollte, waren auch noch drei Angebote einzuholen. Das sei alles recht unkompliziert gegangen. Auch der Bewilligungsbescheid sei rasch eingetroffen. Ebenso das Geld.