Das Fernsehen war da, den – zufälligerweise – im Ort wohnenenden amtierenden Landrat haben sie zum Vorort-Termin einbestellt und eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen die Gemeinde Frankenblick gibt es ebenfalls. Fast 60 Anlieger des Kohläschig im Ortsteil Mengersgereuth-Hämmern haben ihren Unwillen über den desolaten Zustand der Flussmauer zur Effelder und den immer schmaler werdenden Zufahrtsweg zu ihren Wohnhäusern in einer Unterschriftenliste dokumentiert, die der Redaktion vorliegt. Wie diese Zeitung berichtet hat, droht auf etwa 30 Metern Ufermauer und Zufahrtsweg in die Effelder abzurutschen und die Sperrelemente rücken immer weiter in Richtung Fahrbahnmitte („Freies Wort“ berichtete am 1. März). Im Rathaus verwies man auf anstehende Planungen, ausstehende Fördermittelzusagen und eine große Zahl gleichfalls dringender Investitionen in der Gemeinde. Besser geworden ist es nicht, der Starkregen Anfang der Woche ließ die Risse im Asphalt länger und die Lücken in der Ufermauer größer werden. Dienstagabend hatte sich Jürgen Köpper, nicht alleine als amtierender Landrat, sondern auch Ortseinwohner, wie er gegenüber „Freies Wort“ betont, auf Bitte der Anlieger die Situation angeschaut.