Seit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) 2015 am Bahnhof Saalfeld einen Zug mit syrischen Flüchtlingen mit „Inschallah“ (So Gott will) begrüßte, erweckte er in der politischen Debatte den Eindruck, die Flüchtlinge könnten das Fachkräfte-Problem hierzulande lösen. Nach einem Besuch in der Erstaufnahme-Einrichtung in Suhl notierte er etwa, dass „viele der Flüchtlinge hoch qualifiziert“ seien. Mit einem „Spurwechsel“ vom Asylverfahren ins Einwanderungsrecht meinte er, ihnen eine Perspektive eröffnen und neue Arbeitskräfte gewinnen zu können. Acht Jahre später und in einer größeren Fluchtbewegung als damals, erklärt die Thüringer CDU Ramelows Verheißung für gescheitert.