Dass Dinge auf den Kopf gestellt werden, ist gar nicht so selten, dass dies auf breiter Front geschieht, ist eher die Ausnahme. In den letzten Oktobertagen ist das doch passiert, und zwar zwischen Kleinschmalkalden und Hohleborn. „Da waren sämtliche Leitpfosten entlang der Strecke herausgerissen und anders herum wieder hereingesteckt worden. Und zwar auf beiden Seiten“, berichtet der Bürgermeister der Großgemeinde Floh-Seligenthal, Ralf Holland-Nell (CDU). Die Verwaltung habe am Montag, 30. Oktober, davon Kenntnis bekommen, die Schabernacktreiber hatten aber wahrscheinlich schon ein, zwei Tage zuvor ihr gefährliches Werk verrichtet. „Das waren gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, das muss man ganz klar sagen“, so der Bürgermeister. Schätzungsweise 60 bis 80 der Pflöcke, die den Kraftfahrern die Seitengrenze der Fahrbahn aufzeigen, staken kopfüber im Boden.