Floh-Seligenthal Der Nikolaus kam mit der Feuerwehr

Annett Recknagel

Zwei Nikoläuse und eine Weihnachtsfrau verteilten am Mittwochabend in Floh-Seligen-thal Süßigkeiten an Kinder. Unterstützt wurden sie von 25 Feuerwehrleuten der Großgemeinde.

„Traut der sich nicht?“ - Ben, Leonie, Marlon und Matteo hatten das Blaulicht und das große Feuerwehrauto längst entdeckt. Minutenlang stand es schon auf dem Gehweg. Wo aber bliebt der Nikolaus nur? Da, endlich. Doch halt – der machte doch tatsächlich noch einmal kehrt. Die beiden Beutel reichten nicht. An dem Haltepunkt warteten vier Kinder.

Und die bekamen dann auch ihre Schokolade. Mit Lampions begrüßten sie auf den Bärtigen. Ganz aufgeregt. Leonie und Marlon übergaben dem Alten sogar selbst ein süßes Dankeschön. Der war ganz gerührt, stieg ins Feuerwehrauto und weiter ging es – zu den nächsten Kindern. 400 Geschenke galt es in Floh-Seligenthal zu verteilen. Natürlich machte das nicht nur ein Nikolaus. Mit Marc und Thomas gingen gleich zwei ans Werk. Unterstützt wurden sie von Weihnachtsfrau Fenja und 25 Feuerwehrleuten. Die saßen teilweise am Steuer der jeweiligen Fahrzeuge oder verteilten die Gaben selbst. Immerhin sollten die Kinder in allen Ortsteilen der Großgemeinde Floh-Seligenthal beschenkt werden. 400 Schokotüten mit liebevoller Karte waren vorbereitet. Als Sponsor erwiesen sich Bürgermeister Ralf Holland-Nell und Andrea Höchenberger von der Sparkassenversicherung. Auch die Jugendfeuerwehr Thüringen unterstützte die Aktion.

Die Aktion selbst wurde schon zum dritten Mal durchgeführt und rührt aus Coronazeiten. „Die Kinder sollten damals einfach wissen, dass wir an sie denken“, erklärte der Bürgermeister. Insgesamt sei das Ganze so gut angenommen worden, dass man es beibehielt. Auch diesmal warteten die Mädchen und Jungen wieder mit ihren Eltern an den Straßen. Etliche waren allein wegen der Feuerwehr und dem Blaulicht sehr aufgeregt. Und alle waren natürlich sehr dankbar über die süßen Tüten.

Bürgermeister Ralf Holland-Nell fuhr gemeinsam mit Ortsbrandmeister Michael Eck und dem Kleinschmalkalder Wehrführer Frank Ullrich an verschiedene Stationen, um die leuchtenden Kinderaugen zu sehen und mit dem ein oder anderem Elternteil ins Gespräch zu kommen.

 

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