Karl-Heinz Gräf (Jahrgang 1931), ist inzwischen der älteste Werkzeugmacher, der bei der Piko-Gründung dabei war. Er erinnert sich an die Anfangszeit zurück: Der VEB EIO (Elektroinstallation Oberlind), früher IKA (Installation Kabel Apparate), hat 1952 von staatlicher Seite den Auftrag bekommen, die Produktion der Chemnitzer „PICO Spielzeugeisenbahn“ zu übernehmen. Zur gleichen Zeit wurden eine Entwicklungsabteilung und die Voraussetzungen zur Produktion für die nun „PIKO Modelleisenbahn“ (Gleichstrom) geschaffen. Die Voraussetzungen zur waren gegeben: Werkzeugbau sowie Betriebsstätten zur Metallverarbeitung – darunter Plastpresserei und Farbspritzerei – befanden sich nun alle unter einem Dach. Als Werkzeugmacher im Formenbau sei es seine Aufgabe gewesen, die filigranen Details mittels Kopierfräsmaschine in die Press- und Spritzformen zu fräsen. Auch die Beschriftung für die Produkte wurde in die Formen eingraviert. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten haben sich – vor allem mit der Digitalisierung - die Herstellung und Qualität deutlich verbessert. Die ersten Lokformen BR (20, 23, 50, 80) und E (44, 46, 49) waren Trieb-, Personen- und Güterwagen. 1962 wurde in der Sonneberger Innenstadt das Spielwarenwerk PIKO gegründet. Die Modellbahnfertigung wurde nun allein von der PIKO übernommen. fox
Firmenhistorie Ein Blick in die Piko-Vergangenheit
Adam Fox 01.07.2024 - 16:34 Uhr