In Deutschland gibt es drei Dutzend Steuerarten, die kaum, mäßig oder auch kräftig sprudeln. Sie bringen der öffentlichen Hand alljährlich viele Hundert Milliarden Euro an Einnahmen. Die größten Nutznießer sind die Bundesländer und der Bund. Die Kommunen folgen mit Abstand. Bei ihnen spielen nur einige wenige Steuern überhaupt eine Rolle. In Floh-Seligenthal ist es gerade ein Sextett. Darunter sind vier Steuern, die die Gemeinde durch Hebesätze beeinflussen oder feste Sätze festlegen kann. Wie die Hundesteuer, die es in der öffentlichen Debatte zu einiger Prominenz gebracht hat, die aber bei den Einnahmen nicht den großen Wurf bringt. Gerade 16 500 Euro sollen es in Floh-Seligenthal in diesem Jahr sein, größere Ausschläge nach oben oder unten sind höchst unwahrscheinlich. Dann müssten sich die Bürger weitere Hunde anschaffen oder eben abschaffen, die Veränderungen wären so oder so kaum kassenwirksam.