Menschen, die – meist infolge von Kriegen, Unfällen oder Krankheit – ein Auge verloren haben, wieder mehr Lebensqualität zu ermöglichen, das ist das erklärte Ziel von Tobias Müller-Uri und seinem Team. Der erfahrene Ocularist hat sich, nach aufwendigen Sanierungsarbeiten, in einem der Gründerhäuser im Zentrum der Thüringer Glasbläserstadt Lauscha eine Praxis aufgebaut, wo er und seine Mitstreiter nicht nur die begehrten Kunstaugen aus Glas fertigen, sondern sich vor allem auch mit viel Einfühlungsvermögen und genügend Zeit den Problemen und Wünschen derer, die ein solches Auge benötigen, widmen können. Denn, so Müller-Uri, „die Versorgung mit einem Glasauge ist eine intime Angelegenheit und erfordert Geduld und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Patienten“.
Filmprojekt in Lauscha Das schwierigste Glasbläser-Handwerk der Welt
Doris Hein 18.04.2026 - 07:00 Uhr