Figurentheater Lebendige Erinnerung an Jean Paul

Jean Paul – eine wilde Mischung aus Figurentheater, Objekttheater, Schauspiel und Lesung, als Reise in die Welt von Jean-Paul. Das präsentiert das Figurentheater-FEX in Meiningen.

Das Figurentheater-FEX ermöglicht interessante Einblicke in das Leben von Jean Paul. Foto: privat

Am 14. November jährt sich der Todestag des Schriftstellers und Dichters Jean Paul Friedrich Richter (1763-1825) zum 200. Mal. Er lebte von 1801 bis 1803 in Meiningen und hinterließ literarische Spuren, die es wert sind, sie wiederzuentdecken.

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Es ist das Leben eines vergessenen kauzigen Literaturstars aus der Provinz. Jean Paul Friedrich Richter, ein Zeitgenosse Goethes und Schillers, wandert mit dem Figurentheater- FEX am 14. November um 18 Uhr auf die Bühne der Meininger Stadt- und Kreisbibliothek. Es ist ein Leben zwischen Rokokoschlössern und den kargen Dörfern Oberfrankens. Jean Pauls Worterfindungen werden oft benutzt, wie zum Beispiel: Doppelgänger, Fallschirm, Weltschmerz Angsthase, Schmutzfink … ohne dabei an ihn zu denken. Eine Reise voller Abschweifungen und Umschweifungen und durchaus mit aktuellen Zeitbezügen.

Das Theaterstück nähert sich auf Schusters Rappen dem Leben Jean Pauls und präsentiert seine Biografie in Bruchstücken, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Es ist eine wilde Mischung aus Figuren-/Objekt-Theater, Schauspiel, Lesung und Projektionen sowie Jean Pauls Humor und Selbstironie. Kritisch begleitet wird das Stück von einem Pudel und einem Eichhörnchen, die sich immer wieder in die Erzählung des Puppenspielers einmischen. Mehr dazu gibt es im Internet https://www.fex-theater.de/mobiles-figurentheater-repertoire.