Bei aller Subjektivität, mit der Theater ja immer betrachtet wird: Die ein oder andere Inszenierung hat wohl jeder noch im Kopf, wenn er resümierend in Meininger, Eisenacher oder Rudolstädter Spielplanheften blättert. Als besonders erhellend, unterhaltsam, dramatisch, faszinierend - es gibt viele Gründe, um Thüringer Theater 2012/13 zu mögen. Da wäre zum Beispiel der Meininger "Wahnfried". Und natürlich der "Hamlet". Da ist "Abai", sind die "Puritaner". Da ist "Schwanensee" und der "Nussknacker" in Eisenach. Da sind die "Hellen Haufen" in Rudolstadt, und auch "Weniger 2". Eine Menge Theater also, an das man gerne zurückdenkt, wenn man die nun alten Spielplanhefte nach weiter hinten ins Regal rückt. Das ist die gute Nachricht.