Der Eröffnungsmarathon der aktuellen Bayreuther Festspiele ist absolviert. Bei Extremtemperaturen, auf harten Bänken und ohne Klimaanlage. Mit drei echten Premieren - einem Kinder-Ring, der Uraufführung von Klaus Langs "der verlorene hochzeiter" in einem alten Kino mitten in der Stadt und dann, immer auch ein bissel als Staatsspektakel, der neo-statische Bilder-Rahmen für musikalischen Lohengrin-Luxus. Der Rest (Parsifal, Tristan und Isolde, Meistersinger, Fliegender Holländer und Walküre) waren Wiederaufnahmen, bei denen Überarbeitung in der Werkstatt Bayreuth immer erwünscht und bei neu einsteigenden Sängern unumgänglich sind.