Weißes Hemd, schwarzer Anzug, Gel in den Haaren, Mikrofon in der Hand - einen Moment lang sieht Sebastian Pufpaff auf der Meininger Theaterbühne so aus als sei er ein Prophet auf der Suche nach neuen Glaubens-Jüngern: Mormo-Dingsbums oder Zeugen sonst wie. "Die Panik greift um sich, aber wir machen es uns jetzt gemütlich", sagt er. Okay, denkt das Publikum, das ohnehin gerade unsicher jegliches Händeschütteln im Foyer vermieden und die Theatertoilette nach Desinfektionsmittel abgesucht hat. Man will ja nichts riskieren. Ah, ge. "Mir geht‘s gut", versichert Pufpaff.
Feuilleton "Lasst sie doch ihre Chips fressen"
Peter Lauterbach 02.03.2020 - 21:18 Uhr