Ich bin jetzt in der Lage, zu dem Thema etwas Relevantes beizutragen." Norbert Bisky spricht von DDR und Mauerfall. Damit hat er sich schon mal in den Neunzigern auseinandergesetzt. Inzwischen zählt Bisky zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern des Landes. Der 49-Jährige sitzt in seinem Berliner Atelier. Um ihn herum neue Bilder, halbfertige Arbeiten, Fragmente für zwei Bisky-Ausstellungen, die sich mit deutsch-deutscher Geschichte befassen werden. 30 Jahre nach Öffnung der Mauer. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt", sagt Bisky, "so unperfekt und unabgeschlossen wie das ist."
Feuilleton "Ich weiß, wo ich herkomme"
Gerd Roth 19.10.2019 - 08:46 Uhr